Schneefall sorgt oft für malerische Winterlandschaften und mäßige Mengen können Rasenflächen sogar vor rauen Temperaturen schützen. Allerdings kann eine zu hohe Schneedecke zu toten Stellen und Schäden führen, die im Frühjahr sichtbar werden. Während die meisten Rasengräser widerstandsfähig sind, erhöhen bestimmte Bedingungen das Risiko des Wintersterbens.
Warum schadet Schnee dem Rasen?
Längerer, starker Schneefall führt zu Bedingungen, die das Gras schädigen. Längere Nässe begünstigt Pilzkrankheiten, insbesondere auf Rasenflächen mit dichtem Rasenfilz. Das Gewicht des Schnees, kombiniert mit Schaufeln oder Fußgängerverkehr, verdichtet den Boden und erstickt Grashalme. Salz aus Enteisungsmitteln trocknet Wurzeln aus, während Frost-Tau-Zyklen zu Frostauftrieb führen, wodurch Pflanzenkronen über den Boden gedrückt werden und sie Schäden ausgesetzt werden.
Schützen Sie Ihren Rasen vor Schneeschäden
Durch proaktive Maßnahmen kann der Winterkill minimiert werden. Verteilen Sie den geschaufelten Schnee gleichmäßig, anstatt ihn auf Verkehrsflächen anzuhäufen. Eine geringere Dichte ermöglicht eine bessere Luftzirkulation und verhindert Verfilzungen und Eisbildung. Vermeiden Sie die Verwendung von Enteisungsmitteln mit hoher Salzkonzentration; Erwägen Sie salzfreie Alternativen wie Sand, Katzenstreu oder Magnesium-/Kalziumchloride. Schließlich installieren Sie Barrieren (Schneezäune) in tiefer gelegenen Gebieten, um zu verhindern, dass Schneeverwehungen das Gras ersticken und schädlichen Straßenschutt ansammeln.
Winterschäden erkennen: 5 wichtige Anzeichen
Die frühzeitige Erkennung von Schäden ermöglicht eine rechtzeitige Reparatur. Suchen Sie nach:
- Rosa Schneeschimmel: Kreisförmige Flecken aus schleimigem, rotbraunem Gras mit rosa Rändern. Dies erfordert eine umfangreiche Behandlung.
- Grauer Schneeschimmel: Strohfarbene oder graue Flecken aus verfilztem, totem Gras, die oft einen Durchmesser von bis zu einem Meter erreichen.
- Salzschäden: Braune oder tote Stellen in stark frequentierten Bereichen, in denen Enteisungsmittel verwendet wurden.
- Frostaufwirbelung: Holprige, unebene Rasenflächen, die durch über den Boden geschobene Wurzeln verursacht werden.
- Erstickung: Schleimige, braune oder schwarze Stellen, an denen Schnee aufgetürmt oder durch Fußgängerverkehr verdichtet wurde.
Fazit
Obwohl Schneefall ein natürlicher Teil des Winters ist, kann er den Rasen schädigen, wenn er nicht richtig gemanagt wird. Durch das Verständnis der Risiken – von Pilzkrankheiten bis hin zu Frostauftrieb – und die Umsetzung vorbeugender Maßnahmen können Hausbesitzer die Überwinterung minimieren und für einen gesunden Rasen im Frühling sorgen.






























