Sechs Farbdesigner geben im Jahr 2026 auf

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Innenarchitekturtrends ändern sich ständig, und während einige Farben ein Revival erleben, geraten andere in Ungnade. Designer signalisieren bereits, welche Farbtöne sie aufgeben wollen, wenn wir uns dem Jahr 2026 nähern. Wenn Sie eine Erneuerung planen, sorgt die Vermeidung dieser sechs Farben dafür, dass Ihr Raum modern aussieht.

Buttergelb: Die 90er rufen

Buttergelb, ein einst beliebter Farbton, gilt heute als veraltet. Jennifer Jones, Gründerin von Niche Interiors, beschreibt, dass es „unverkennbare Oma-Vibes“ ausstrahlt und einen Raum sofort altern lässt. Der Trend geht zu komplexeren Gelbtönen – gedämpftes Ocker und sonnenverwöhnte Weizentöne – die geerdet und raffiniert wirken.

Leuchtendes Rot: Zu hart für moderne Räume

Obwohl leuchtendes Rot ein klassischer Blickfang ist, gerät es aufgrund seiner mangelnden Tiefe in Ungnade. Ali Burgoon Nolan bevorzugt stimmungsvollere Rottöne wie Burgund und Ochsenblut, die zeitgenössischen Innenräumen mehr Dimension verleihen. Die Verschiebung spiegelt einen Trend hin zu reichhaltigeren, anspruchsvolleren Farbpaletten wider.

Plum Purple: Dominieren statt verstärken

Pflaumenviolett, ein weiterer ehemals trendiger Farbton, gilt heute bei Designern als überwältigend. Dijana Savic-Jambert stellt fest, dass es eher dazu neigt, einen Raum zu dominieren als ihn zu ergänzen. Dieser Trend deutet auf eine Vorliebe für Farben hin, die sich nahtlos integrieren, anstatt aggressiv hervorzustechen.

Cool White: Stark und unpersönlich

Kühle Weißtöne werden durch wärmere Alternativen ersetzt. Nolan findet diese Farbtöne „stark und eintönig“, insbesondere in Räumen, die gemütlich und einladend wirken sollen. Wenn Sie sich stattdessen für kreidige, gebrochene Weißtöne entscheiden, entsteht ein weicheres, einladenderes Gefühl. Der Unterschied zwischen einem einladenden Weiß und einem Weiß, das sich wie gebleichtes Papier anfühlt, ist erheblich.

Gray: Ein Jahrzehnt überfällig

Grau, einst ein neutraler Grundton, gilt heute als veraltet. Jones argumentiert, dass es an der Zeit ist, ganz über Grau hinauszugehen und entweder echte Farben oder wärmere, hellere Neutraltöne zu bevorzugen. Dies signalisiert eine breitere Ablehnung von kühlen Grautönen zugunsten lebendigerer oder einladenderer Optionen.

Greige: Nicht die Lösung, die Sie denken

Viele Hausbesitzer greifen zu Greige (einer Mischung aus Grau und Beige) als moderne Alternative, aber Designer raten davon ab. Die Farbe gilt immer noch als Relikt vergangener Trends. Der Rat ist klar: Überspringen Sie den Übergang und gehen Sie direkt zu wärmeren, frischeren Neutraltönen oder kräftigeren Farben über.

Die Abkehr von diesen Farben spiegelt einen umfassenderen Wandel hin zu wärmeren, komplexeren und einladenderen Innenräumen wider. Designer legen Wert auf Tiefe, Raffinesse und Personalisierung gegenüber Farbtönen, die veraltet oder unpersönlich wirken.