Vermeiden Sie diese Badezimmer-Upgrades, damit Ihr Zuhause modern aussieht

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Die Renovierung eines Badezimmers kann die Attraktivität eines Hauses schnell steigern oder mindern. Innenarchitekten warnen davor, dass bestimmte Entscheidungen einen Raum sofort veraltet oder billig erscheinen lassen und möglicherweise die Ästhetik der gesamten Immobilie beeinträchtigen. Hier sind fünf häufige „Upgrades“, die Sie vermeiden sollten, sowie von Experten unterstützte Alternativen.

Übermäßig trendige Fliesenauswahl

Auffällige, farbenfrohe oder einzigartig gemusterte Fliesen mögen jetzt stilvoll erscheinen, aber sie veralten schnell ein Badezimmer. Designtrends ändern sich schnell und dauerhafte Einrichtungsgegenstände wie Fliesen können geschmacklos werden, sobald sich der Geschmack ändert. Pamela O’Brien von Pamela Hope Designs stellt fest, dass laute Fliesen „eine der schnellsten Möglichkeiten sind, eine Renovierung zu planen“.

Entscheiden Sie sich stattdessen für klassische, zeitlose Fliesen wie U-Bahn-, Fischgräten- oder Korbgeflechtfliesen in hellen, neutralen Farben. Dunklerer Fugenmörtel kann das Muster subtil verstärken, ohne es übermäßig dominant zu machen.

Dramatische Steinmuster und Texturen

Genau wie Fliesen neigen auch extreme Steinmuster dazu, in Ungnade zu fallen. O’Brien weist darauf hin, dass die Art des verwendeten Steins oft verrät, wie kürzlich ein Badezimmer renoviert wurde. Die Verwendung allzu dramatischer Texturen kann bei sich ändernden Geschmäckern zu Reue beim Käufer führen.

Die Lösung? Emulieren Sie High-End-Hotels und Spas, die neutrale Steinoberflächen bevorzugen. Dezente Muster oder solide Oberflächen geraten weniger in Konflikt mit zukünftigen Designtrends und bleiben langfristig attraktiv.

Verzierte, nicht übereinstimmende Waschtische

Ein übermäßig verzierter Waschtisch kann den gesamten Raum ruinieren, wenn er nicht mit dem Gesamtstil des Badezimmers harmoniert. Isfira Jensen, CEO von Jensen & Co, nennt dies einen „riesigen Fauxpas“. Ein Waschtisch sollte den Raum ergänzen und nicht dominieren.

Priorisieren Sie klare Linien, eine einzige Farbpalette und geeignete Größen. Vermeiden Sie Waschtische, die sperrig wirken oder mit den umgebenden Elementen kollidieren.

Datierte Akzentränder

Akzentbordüren, die in den frühen 2000er-Jahren beliebt waren, gelten heute allgemein als knallig. Jensen rät dazu, ganz darauf zu verzichten: „Weniger ist mehr … es wird die Ästhetik beeinträchtigen.“

Minimalismus ist der Schlüssel; Unnötige dekorative Elemente können den Look verbilligen. Ein klares, aufgeräumtes Design bleibt eher zeitlos.

Sanitärarmaturen von geringer Qualität

Selbst bei perfekten Fliesen und Waschtischen können billige Wasserhähne und Griffe den Gesamteindruck beeinträchtigen. Jensen warnt davor, dass minderwertige Armaturen mit der Zeit rosten, abplatzen und sich ablösen, insbesondere bei schwarzen Oberflächen.

Die Investition in langlebige, hochwertige Sanitäranlagen ist von entscheidender Bedeutung. Obwohl es von vornherein teurer ist, erspart es den häufigen Austausch und sorgt für ein gepflegtes Aussehen.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Vermeidung dieser kitschigen „Upgrades“ und die Priorisierung zeitloser Designentscheidungen dafür sorgen, dass ein Badezimmer auch in den kommenden Jahren stilvoll und funktional bleibt und einen Mehrwert für Ihr Zuhause darstellt. Durchdachte Renovierung schlägt jedes Mal flüchtige Trends.